Wenn Konfliktbearbeitung an Grenzen stößt – Praxisfragen zu Rassismus und Diskriminierung

Symbolbild: Tisch mit zwei Notizbüchern, and und Arm von zwei Personen sind am Bildrand erkennbar. Orange Karten und schwarze Textmarker liegen mittig, auf einer der Karten steht "Welche Stimmen wurden noch nicht gehört?"

Konfliktbearbeitung, die Diskriminierung mitdenkt – klingt selbstverständlich. Und doch stoßen Praktiker:innen im Feld auf begriffliche, theoretische und ganz praktische Grenzen, wenn es um Diskriminierung, insbesondere um Rassismus, geht. Welche Anliegen und Irritationen bringen Menschen mit, die tagtäglich in kommunalen Konflikten arbeiten?

Konflikt als Chance? Ein Workshopbericht aus Prag

Konflikt als Chance – in den Augen vieler Menschen verbindet dieses Statement zwei Phänomene miteinander, die auf den ersten Blick nicht so recht zusammenpassen wollen. Genau dieser ambiguen Vielschichtigkeit von Konflikt nähert sich das Performancestück (ne)boj  des tschechischen Theaterkollektivs tYhle. Auch an der ConflictA wird der Konfliktbegriff aus verschiedenen Perspektiven verhandelt – darunter auch die der konstruktiven Konflikttransformation und des positiven Friedensverständnisses, die Konflikt als Gelegenheit für Wandel (um-)definieren.