Von der Rückzugsidylle der ‚Dark Academia‘ ins öffentliche Licht…

..warum Hochschulen Begegnungsräume für gesellschaftliche Konflikte brauchen

Eine literaturwissenschaftliche Annäherung von Güneş Üzer, M.A., Literarturwissenschaftlerin und ehemalige Mitabeiterin der ConflictA an die Themen des ConflictA-Fachtags „Hochschulmanagement im Spannungsfeld gesellschaftlicher Konflikte“.

Die Verantwortung der Wissenschaftskommunikation liegt unter anderem darin, wissenschaftliche Inhalte verständlich aufzuarbeiten und dazu beizutragen, zwischen wissenschaftlichen Strukturen und gesellschaftlicher Realität zu vermitteln. Die Reflektion ist dabei immer geprägt von eigenen Erfahrungen und disziplinären Brillen. Als Literaturwissenschaftlerin interessiert mich unter anderem, wie unsere subjektive Wirklichkeit der Welt, wie wir sie wahrnehmen, von szenischen Bildern aus Literatur und Film mitgeprägt wird.

In den Diskussionen der Teilnehmenden zum Umgang von Hochschulen mit gesellschaftlichen Konflikten stellte sich mir die Frage, welche Vorstellungen von ‚Hochschule‘ als Institution für Forschung und Bildung unser Denken als Gesellschaft formt und welche Erwartungen damit unbewusst verknüpft sind.

Wenn ich im Folgenden von Hochschulen spreche, dann beziehe ich mich also auf Hochschulen als öffentliche und soziale Räume, in denen Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen, gesellschaftlichen Milieus und unterschiedlichsten (politischen) Einstellungen und Werten aufeinandertreffen. 

Universitäten in Film und Literatur

Darstellungen von Hochschulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen werden in Film und Literatur oftmals romantisiert vermittelt. Dazu gehören Bilder und Szenen aus Nancy H. Kleinbaums Klassiker ‚Der Club der toten Dichter‘, aus der Literatur gehören außerdem Donna Tartts ‚Die geheime Geschichte‘ und Mary Shelleys ‚Frankenstein‘ dazu, wobei insbesondere Letztere die in Wissen und Wissenschaft hervortretende Hybris des Menschen thematisieren. Die Kult-Serie ‚Gilmore Girls‘, Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Reihe oder auch die in der Subkultur des Goths verortete Netflix-Serie ‚Wednesday‘ – sie alle greifen auf unterschiedliche Weise jene Elemente und Motive auf, die sich auf Bildungseinrichtungen bzw. Akademien und die Erwartungen an diese Orte beziehen.

Sie werden beschrieben als Orte des Rückzugs, des Wissens, der stillen Bildung und des Selbststudiums. Teils gekennzeichnet durch dunkle Ecken und Inneneinrichtungen, an einem von alten Gebäuden gesäumten Schauplatz mit gotischer Architektur, verzierten Fassaden, klassizistisch geprägten Einrichtungen in Bibliotheken und Fluren.

,Dark Academia‘ – Streben nach Wissen, Tugend des Fleißes und Preis der Neugier

Diese durch die Bildungseliten des anglophonen Raums geprägte und später durch Fiktion zu einer Subkultur gewordene Ästhetik dreht sich um die individuelle Beziehung zu Wissen, hat sich aber durch Social Media verändert und erweitert, sodass ein spezifischer Kleidungsstil (Uniformen, Blazer und Röcke aus Tweed), Farbpalette (Braun, Bordeaux, Grün, Grau, Schwarz) und eine eigene Bildsprache (herbstlich, düster) – die allesamt ohnehin ins Dunkle und Melancholische übergehen – entstanden.

An diesen dunklen Rückzugsorten findet eine stille Entwicklung statt, die angelehnt ist an literarische Genres wie den Bildungs- und dem Campusroman. Die Protagonist*innen sind hin- und hergerissen zwischen der Zugehörigkeit zu einer Bildungselite, in der sie sich Regeln und Erwartungen unterordnen und an Strukturen anpassen müssen, oder diese ­— ganz im Gegenteil — herausfordern. All diese, auf unterschiedliche Weise wiederkehrenden ästhetischen und narrativen Elemente werden in Online-Communities unter dem Begriff der ,Dark Academia‘ zusammengefasst. Er umfasst dabei jene Geschichten über das Streben nach Wissen, die Tugend des Fleißes und den Preis der Neugier.

Die Bedeutung der Institution Hochschule besteht in solchen Erzählungen darin, den Nährboden für die Entwicklung des Einzelnen auszumachen. Ihre Ideale leben in den einzelnen Mitgliedern weiter und verschmelzen zu einem Kollektiv. Hin und wieder braucht es in diesen Erzählungen die Außenseiter, die dazu bereit sind, das Kollektiv bzw. die Institution aus der Komfortzone zu reißen und sie zu veranlassen, ihre Werte zu überdenken, sich vielleicht sogar neuen, zeitgemäßeren Erwartungen anzupassen.

Hochschule als Rückzugsort für die Entwicklung zum kritischen Denken

John Williams literarischer Klassiker ‚Stoner’1 fängt die Bedeutung des Campus- und Hochschullebens für das Schicksal des Einzelnen auf eine besonders schonungslose, ernüchternde Weise ein, die gleichzeitig eine Art kollektiver Schließung zeichnet:

„It´s for us that the University exists, for the dispossessed of the world; not for the students, not for the selfless pursuit of knowledge, not for any of the reasons that you hear. We give out the reasons, and we let a few of the ordinary ones in, those that would do in the world, but that´s just protective coloration. […]“

Übersetzung: „Die Universität existiert für uns, für die Entrechteten dieser Welt; nicht für die Studierenden, nicht für das selbstlose Streben nach Wissen, nicht aus irgendeinem der Gründe, die man so hört. Wir geben die Gründe vor und lassen ein paar der ganz Gewöhnlichen herein, diejenigen, die in der Welt bestehen würden, aber das ist nur Tarnung. […]“

Trotz seines Realismus bedient sich der Roman jedoch ebenfalls des Bildes der Hochschule als Ort des Rückzugs. Nur sind die Außenseiter nun nicht mehr die Neuzugänge, sondern eben jene, die bereits zur Institution gehören, also Mitglieder der Lehre, Forschung und Verwaltung.

Vielleicht sind es die Erwartungen an die höheren Bildungseinrichtungen, die diese romantischen Bilder erzeugt haben. Seit der Aufklärung verbindet sich mit der Erwartung an höhere Bildung die Entwicklung hin zu einer selbstständig sowie kritisch denkenden und umfassend wissenden Person. Diese Entwicklung vollzieht sich in den nach außen „geschlossen“ wirkenden Räumen.

Welche Erwartungen werden an ‚Hochschule‘ gestellt?

Mit Blick auf die Verhandlung von gesellschaftlichen Konflikten an Hochschulen, mit der sich auch der Fachtag beschäftigt hat, stellt sich die Frage, welche Erwartungen an ‚Hochschule‘ als Institution gestellt werden und inwieweit diese über den Erwerb disziplinären Fachwissens hinausgehen?

Das oben gezeichnete, idealisierte, klassistisch geprägte Bild von Hochschule aus der anglophonen Literatur und Verfilmungen darüber steht im Kontrast zur aktuellen gesellschaftlichen Wirklichkeit der Campusproteste oder auch den westlichen Studierendenbewegungen der 1960er Jahre. Die Hochschule und der Campus werden immer schon auch als kollektiver politischer Raum sichtbar. Gesellschaftliche Konflikte, die auf globaler und nationaler Ebene ausgetragen werden, finden seit jeher immer wieder Eingang in das Hochschulleben, obwohl sie dadurch zugleich der Öffentlichkeit und damit einhergehenden Bewertungen ausgesetzt sind.

Der Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten an Hochschulen läuft dabei Gefahr, so scheint es, diese in die Routinen des Verwaltungshandelns aufzunehmen und unproduktiv zu entschärfen.

Dabei sollten Hochschulen nicht nur zu kritischer Haltung und kritischem Diskurs befähigen (also politische Bildung nicht nur lehren), sondern diese als öffentliche Institution möglichst selbst leben, indem beispielsweise ein an gesellschaftliche Konflikte angepasstes Konfliktmanagement etabliert wird, das sich gleichermaßen an der studentischen wie auch breiteren gesellschaftlichen Realität orientiert. 

Konflikte thematisieren, navigieren und moderieren

Es scheint, als wären Überlegungen zu Hochschulen und Universitäten weiterhin von romantischen Bildern wie jenen in der Literatur geprägt.  Dadurch entsteht vielleicht der Eindruck, dass Herausforderungen durch gesellschaftliche Konflikte im Raum Hochschule als Konflikte von Hochschulmitgliedern gedacht werden. Es handelt sich scheinbar um individuelle Konflikte, die zwischen Hörsaal und Bibliothek stattfinden und entweder von den Strapazen des Studiums handeln oder den Herausforderungen von Lehre und Forschung. Gesellschaftliche Konflikte wie z.B. der Umgang mit der Klimakrise, politische Positionierungen durch studentische Proteste und weitere, verlagern den Fokus allerdings vom Blick auf Erfahrungen Einzelner hin zu strukturellen Herausforderungen. Sie fordern in Zeiten politischer Polarisierungen bestehende Rollen, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Hochschulmanagement heraus. Die Hochschule wird dadurch zu mehr als nur einem Labyrinth aus Fluren, Etagen, Seminarräumen, Hörsälen und Fachbibliotheken.

Hierin liegt vielleicht das größte Potenzial von Hochschulen in einer demokratischen Gesellschaft, nämlich Formen und Wege zu finden, durch die gesellschaftliche Konflikte auch im Hochschulraum gemeinsam navigiert, moderiert und thematisiert werden können.

Diese Aussicht scheint für Beteiligte die bessere zu sein, als die Vorstellung eines nach außen hin homogen wirkenden Hochschullebens, in dem vielleicht individuelle, gesellschaftliche, studentische, aber auch politische Realitäten nicht immer berücksichtigt werden können. Das soll aber keineswegs heißen, dass es nicht bereits sehr gut funktionierende interne Strukturen in den Hochschulverwaltungen gibt, wie beispielsweise Beschwerde- und Beratungsangebote für Studierende und Beschäftigte.

Respektvolles Miteinander statt statischer Koexistenz unter einem Dach

Aber obwohl das modernere Bild vom Campus als pluraler Ort gesellschaftlicher Spannungen realer und realistischer ist, erzählen romantisierte Vorstellungen die interessanteren Geschichten über die Hochschule als Ort der Erfahrungswelt und der Identitätsformung.

Was liegt aber zwischen diesen zwei extremen Bildern von Hochschulen? Große Architektur, zeitlose Kunst und Kunstgeschmack sind für Minderheiten vielleicht zweitrangig, wenn sie an Studium und Lehre denken. Für muslimische und jüdische Menschen, für queere Menschen, für Menschen mit Behinderungen und viele weitere war das Träumen vom Raum Hochschule sicherlich auch mehr mit Unsicherheiten und Ängsten in Bezug auf Zugehörigkeit, Community und Partizipation verbunden als mit Wunschvorstellungen über Lernorte und Studiengruppen.

Dazwischen liegt die Realität: Hochschulen sind öffentliche Räume, in denen während und außerhalb des Studiums die Identitäten von Studierenden geformt werden, während diese vielleicht noch dabei sind, herauszufinden, wer sie eigentlich nicht nur als Individuum, sondern auch als Mitglied einer öffentlichen Einrichtung und damit auch einer demokratischen Gesellschaft sein wollen.

Werden diese Räume richtig moderiert, können sie ihren Zweck nicht nur theoretisch, sondern auch gleich praktisch erfüllen: Dialog und Austausch trotz und durch Meinungsverschiedenheiten, demokratische Diskussions- und Streitkultur statt Vermeidung, respekt- und rücksichtsvolles Miteinander statt statischer Koexistenz unter einem Dach.

Wo aber können diese Begegnungen zwischen Studierenden an den Hochschulen räumlich stattfinden?

Universität Bielefeld als konkretes Beispiel für Begegnungen unter einem Dach

Für die Universität Bielefeld lässt sich dies so beantworten: in der Halle des Hauptgebäudes, der sogenannten ‚Unihalle‘. Hier finden Semesterstartgottesdienste statt, hier bauen Studierendengruppen ihre Info- und Waffelstände auf, hier erlebt man die ‚Intercultural Week‘, aber auch das Interkulturelle Fastenbrechen, hier wird über Veranstaltungen im Rahmen des ‚Festival contre le racisme‘ informiert, hier hängen politische und weltanschauliche Banner, die Interessen auch plakativ vertreten. Hier informieren die autonomen Referate des AStAs – etwa das SchwuRef, das FemRef und das RSB (Referat für Studierende mit Beeinträchtigungen und anderen Stärken) – über ihre Angebote. Hier entsteht ein buntes Bild der Studierendenschaft unter dem Dach der Hochschule, unter dem sich die politische Identität junger Studierender formt, weil sie entdecken können, welche gesellschaftlichen Themen sie interessieren und wofür sie sich gesellschaftspolitisch einsetzen wollen – von Klimakrise über soziales Engagement bis hin zu parteipolitischer Arbeit. Die Architektur der Universität dient hier sinnbildlich und praktisch dem Zweck, Begegnungen unter einem Dach zu fördern.

Während sich Studierende und Mitarbeitende in der Halle vermischen, finden zeitgleich in den oberen Etagen des Gebäudes die Entscheidungsprozesse der Universitätsverwaltung statt. Wie kann Austausch aber aussehen, wenn unter dem Dach der Hochschule Interessenten, studentische Gruppen oder Betroffene gesellschaftlicher Konflikte aneinandergeraten? Es ist erfahrungsgemäß sinnvoll, frühzeitig den Austausch zu suchen und Begegnungen zu schaffen, statt zu warten, bis aus ,Anliegen‘ ,Konflikte‘ und aus ,Verständigung‘  ‚Verhandlung‘ geworden sind.

Ein positives Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung im Unialltag sind die Einladungen des Rektorats zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeitenden, der regelmäßig im sogenannten ‚Westend‘ der Unihalle stattfindet. Hier haben nicht alle Studierenden und Mitarbeitenden ein Anliegen, das sie besprechen möchten. Aber allein die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit dem Rektorat hinterlässt bei den meisten einen erinnerungswürdigen Eindruck und hat sicherlich auch Einfluss darauf, wie frühzeitig bei Sorgen und kollektiven Anliegen der Kontakt gesucht wird.

Ein weiteres Beispiel, dass sich ebenfalls um das Thema Begegnung dreht, stammt aus einer gemeinsamen Erfahrung muslimischer Studierender. Im Rahmen eines Projekts beschäftigte sich ein Lehrender mit seinen Studierenden mit religiösen Minderheiten und lud muslimische Studierende zu einem persönlichen Austausch ein. Als man ihn fragte, was ihn zu der Einladung bewog, war die Antwort einfacher als gedacht: Studierende sollten einander begegnen, sie sollten sehen, dass sie mit den Menschen, denen gegenüber sie Vorurteile hegten, unter einem Dach studierten. Ihnen fehlten der Grund und der Mut, selbst den Kontakt zu suchen. Dieser Austausch sollte auf einem neutralen und gemeinsamen Boden stattfinden. Während dieses Gesprächs wurden nicht nur Vorurteile thematisiert, sondern auch persönliche Eindrücke ausgetauscht und Hilfestellungen für zukünftige Berührungspunkte gegeben. Einige davon konnten abgebaut werden, andere ließen sich hingegen nicht verändern.

Durch die Begegnung wurde jedoch die Möglichkeit geschaffen, sich mit Vorurteilen und konflikthaften Wahrnehmungen zu befassen. Am Ende blieb auch wieder der Eindruck des gegenseitigen Respekts durch die Bereitschaft, einander zuzuhören und voneinander zu lernen.

Bestimmt lassen sich nicht alle Konflikte, schon gar nicht die administrativen, rechtlichen und politischen Konflikte, ‚nur‘ mit einem persönlichen Gespräch lösen. Tatsache ist, dass der erste Schritt immer der schwerste Schritt bleibt, aber immerhin ein Schritt weiter ist als der davor. Das Hochschulmanagement bleibt seinen Verantwortlichkeiten und den gesellschaftlichen Erwartungen an wissenschaftliche Bildungseinrichtungen verpflichtet.  Damit Verantwortliche des Hochschulmanagements in Entscheidungsprozessen nah an den Wirklichkeitswelten der Mitglieder ihrer Einrichtungen bleiben, ist die einfache Begegnung bisweilen ein guter Anfang, um den Weg für „Partizipation, Transparenz und vertrauensbasierte Entscheidungen“ zu ebnen, wie es die Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple, während eines Interviews zu ihrem Amtsantritt formulierte.2

Was Hochschulen als Orte gesellschaftlicher Konflikte leisten können müssen

Die Frage, was Hochschulen als Austragungsorte von gesellschaftlichen Konflikten leisten können müssen, bleibt weiterhin als Januskopf bestehen. Während Hochschulen einerseits als Ort des Studiums, des Wissenserwerbs, der Forschung und Lehre definiert werden, sind sie, wie sich zeigt, auch ein Ort der gesellschaftlichen und politischen Realität. Was die eine Seite angeht, nämlich die Bedeutung der Hochschule für den Einzelnen als Ort des Studiums, scheinen idealisierte Vorstellungen über die eigene Rolle in der Welt darin mitzuschwingen.

So heißt es auch in Stoner  „What do you think the university is?“ – „[…] it’s a place … where you can … find out who you are.“ 

Doch die Universität ist eben nicht nur ein Ort des stillen Selbststudiums, sondern auch ein öffentlicher Ort der Selbstfindung und der Selbsterkundung. Und wo das Selbst ist, ist auch das Andere nicht fern. Gerade darin liegt die Stärke des Raums Hochschule. Der Weg zur Selbstfindung und Selbstverortung in einer durch gesellschaftliche Konflikte geprägten Welt führt über das Aufeinandertreffen von Menschen mit verschiedenen Hintergründen, politischen Ansichten, religiösen bzw. weltanschaulichen Überzeugungen.

Erst in der Begegnung mit anderen Menschen, lerne ich auch etwas über mich selbst und bin bereit die Grenzen meines Wissens zu erweitern, indem ich in Austausch gehe, auch wenn die Gefahr besteht, dass sich nicht alle Konflikte erfolgreich bearbeiten lassen.

Der Raum Hochschule lehrt uns also, dass Menschen und Gruppen mit unterschiedlichen politischen Ansichten einander nicht nur dulden müssen, sondern das Zusammenleben und den demokratischen Umgang miteinander proaktiv gestalten können. Denn, mit jedem gesellschaftlichen Konflikt, der an Hochschulen ankommt, bietet sich die Möglichkeit, eine neue Geschichte über Demokratie und Konfliktbearbeitung im Raum Hochschule zu erzählen. 


  1. Williams, John (2013). Stoner. ↩︎
  2. https://aktuell.uni-bielefeld.de/2023/10/02/ich-glaube-an-einen-bielefelder-weg/ ↩︎