Am 20. Mai 2026 war Prof. Andreas Zick im GSW1-Interview – dabei ging es unter anderem um die Bedeutung von Dialog in einer demokratischen Gesellschaft und darum, wie wir an der ConflictA mit und zu Dialog arbeiten.
Ein Ausschnitt:
Frage: Für die Praxis haben Sie eigene Dialog-Formate entwickelt – was können sie bewirken?
Andreas Zick: „Wir erleben in unserer Gesellschaft zunehmend, dass polarisierte Debatten den Dialog verdrängen. In Konfliktsituationen dominieren oft jene, die nur ihre eigenen Interessen und Ansichten durchsetzen wollen, sei es analog oder digital. Menschen merken auch in öffentlichen und medialen Debatten, dass es nicht um Kompromisse oder Dialoge geht. Die Radikalität auch in der Mitte der Gesellschaft zeigt sich besonders deutlich in Angriffen auf Politiker, Vertreter öffentlicher Institutionen und in hasserfüllten Übergriffen auf Minderheiten. Gewalt markiert das Ende des Dialogs.
Nachdem viele Vertreter von Institutionen, zivilgesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und der Politik dies erfahren haben und wir es in Forschungsprojekten sowie aus eigener Erfahrung festgestellt haben, machen wir uns in der Konfliktakademie auf den Weg, neue Methoden der Konfliktbearbeitung zu entwickeln. Unser Ziel ist es, Dialoge zu ermöglichen, die konstruktive Lösungen fördern.“
Das vollständige Interview ist hier zu finden.
- Rahmenprogramm Geistes- und Sozialwissenschaften des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ↩︎
