Konfliktbearbeitung im lokal-kommunalen Raum
Wir analysieren lokale Konfliktsituationen in Städten, Gemeinden und Nachbarschaften. Uns interessiert, wie Konflikte bearbeitet werden – was funktioniert bereits gut? Was könnte noch besser laufen?
In Städten, Gemeinden und Nachbarschaften werden gesellschaftliche Konflikte zuallererst spürbar: Von der Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen, über die Nutzung von öffentlichen Plätzen, bis hin zur Beteiligung lokaler Wohnbevölkerung an politischen Prozessen. Im lokal-kommunalen Raum entscheidet sich auch, welche Lösungen für Konflikte nötig oder möglich sind. Doch wie entstehen diese Konflikte? In welchem Zusammenhang stehen sie mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auf Bundesebene, europäischer oder globaler Ebene?
- Welche Konflikte gibt es in lokalen Räumen?
- Wie unterscheiden sie sich z.B. zwischen Stadt und Land, Nord und Süd oder Ost und West?
- Wie werden Konflikte von und in Kommunen bearbeitet?
- Was können die bestehenden Verfahren der Konfliktbearbeitung in Kommunen leisten?
- Wissenskarten, die bestehende Formate und Ansätze der Konfliktbearbeitung darstellen, um einen Überblick zu schaffen.
- Räume des Austauschs in Form von Konfliktforen.
- Lernmaterial, das sich insbesondere an Menschen richtet, die hauptberuflich oder ehrenamtlich Gemeinden, Kommunen und Nachbarschaften gestalten.
Wir arbeiten Hand in Hand mit Praxispartnern aus der Konfliktbearbeitung zusammen, planen unsere Projekte partizipativ und setzen sie gemeinsam um. Zum Beispiel haben wir – mit dem Ziel einer systematischen Übersicht über das Feld der professionellen Konfliktbearbeitung in Deutschland – 2024 in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung eine Online-Befragung in Form einer Bestandsaufnahme durchgeführt. Zielgruppe der Befragung waren Organisationen aus Mediation, Konflikttransformation, Moderation, Beratung und ähnlichen Bereichen, die sich mit der Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte befassen.
Konfliktforum „Peace Mediation im Inland – Zur Bearbeitung scheinbar unüberbrückbarer Wertekonflikte“
Projektbausteine
News & Blog
Zankapfel – Konflikte kurz erklärt
3. Episode: Energiewende und Teilhabe: warum viele Stimmen fehlen und wie Beteiligung gerechter wird
Politische Beteiligung ist ein Grundpfeiler der Demokratie – doch in der Praxis bleibt sie oft ein Privileg. Gerade bei komplexen Themen wie der Energiewende zeigt sich, dass viele Perspektiven fehlen: Menschen mit geringeren Ressourcen, mit Behinderung, mit Migrationsgeschichte oder ohne sicheren Zugang zu Informationen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir Beteiligung gerechter gestalten können. Mit Einblicken in das Online-Modul BETEILIGT und Erfahrungen aus Bethel.






