Am 10. Juni wurden in der Wissenswerkstadt Bielefeld die MEMO-Impulskarten „Über das Erinnern“ vorgestellt. Nach einem Grußwort von Corinna Jentzsch (Stiftung EVZ) und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Andreas Zick zur gesellschaftlichen Bedeutung „des Erinnerns“ stellte das Projektteam um Michael Papendick und Nico Noltemeyer-Gautier die MEMO-Impulskarten, ihren empirischen Hintergrund und ihren didaktischen Ansatz vor. Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis der historisch-politischen Bildung wurde anschließend diskutiert und bei Essen und Getränken erste Erfahrungen in der Arbeit mit den Karten gesammelt. Alle Gäste wurden mit Exemplaren der Impulskarten versorgt, die bei vielen schon in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen werden – zur Begleitung von Gedenkstättenfahrten, im Schulunterricht oder auch im Austausch mit Freund*innen und Familie.

Bei den MEMO-Impulskarten „Über das Erinnern“ handelt es sich um eine analoges Kartenset, das in Form von 50 Impulsfragen zum Nachdenken, Sprechen und Aktivwerden im Kontext der Erinnerungskultur und insbesondere der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus anregen soll. Die Fragen und Themenschwerpunkte der Karten basieren zu großen Teilen auf den Ergebnissen der MEMO-Studien, die das IKG im Zeitraum von 2018 bis 2023 koordiniert und veröffentlicht hat. Die Impulskarten können in verschiedenen Lehr-Lern-Settings genutzt werden und sollen einen niedrigschwelligen Zugang zu einem komplexen Thema bieten. Alle Impulsfragen werden von ergänzendem Online-Material begleitet, das über QR-Codes auf den Kartenrückseiten zugänglich ist und zum Weiterdenken, Aktivwerden und Mehrlernen anregt.








Weitere Infos zu den MEMO-Impulskarten finden sich auf unserer Homepage, auf der in den kommenden Wochen auch eine pädagogische Anleitung, ein Erklärvideo und Vorlagen zum Selbstausdrucken der Karten zu finden sein werden. Die Kartensets können vorerst kostenfrei über das Bestellformular angefragt werden.
Wir wünschen allen Interessierten viel Erfolg, Offenheit und auch Spaß beim Ausprobieren der Karten, beim Diskutieren über zentrale Fragen des persönlichen und gesellschaftlichen Erinnerns und beim Aktivwerden vor Ort!
Allen, die mitgewirkt, mitgefiebert und uns unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank.
