
- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Städte als Orte der Aushandlung von Migration ein Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Migrationsforschung und Stadtverwaltung
Mo 15.07.2024
18:00 20:00
Integration und Migration sind zu konfliktreichen Dauerthemen im öffentlichen Diskurs geworden. Häufig wird der Blick dabei auf die lokale Situation gerichtet, um zu problematisieren oder zu deeskalieren. Dies zeigt sich in den aktuellen Migrationsdebatten, etwa wenn es um die Frage geht, wie viele Kapazitäten und Ressourcen vor Ort zur Verfügung stehen, aber auch in den aktuell stattfindenden Demonstrationen gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Der städtische Raum wird dabei häufig als Bühne für die Aushandlung von Konflikten genutzt, um Fragen der Zuwanderung und Zugehörigkeit zu verhandeln, dient aber auch als Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen um diese Fragen. Die Gestaltung städtischer Räume, die lokale Stadtpolitik und die Zivilgesellschaft spielen hier eine entscheidende Rolle bei der Aushandlung von Integrations- und Migrationskonflikten. Aber auch die Wissenschaft trägt zur Debatte bei, indem sie informiert, aufklärt und zum Teil selbst öffentlich Stellung bezieht. In der Veranstaltung Städte als Orte der Aushandlung von Migration wollen wir den Fragen nachgehen, welche Rolle Migration und Integration für eine Stadt spielen und welche Bedeutung die Stadt als Öffentlichkeit und Bühne der Migrationsgesellschaft hat. Dazu werden drei Gäste im Anschluss an kurze Inputs mit Bielefelder Bürger:innen in den Dialog treten.
Eingeladen sind Sofia Eleftheriadi-Zacharaki (Autorin und politische Bildnerin), PD Dr. Anna-Lisa Müller (Migrationsforscherin) und Kadim Uzunyayla (Stadt Bielefeld, Kommunales Integrationsmanagement).
Ort: Literaturcafé, Neumarkt 1, Bielefeld
Öffentlichkeit: öffentlich