Umgehen mit Konflikt und Gewalt
Konfliktbearbeitung von Stadtgesellschaften nach Gewalttaten
In den letzten Jahren standen viele Städte und Gemeinden vor der Herausforderung, mit den Folgen schwerer Gewalttaten wie Amokläufen oder Terroranschlägen umzugehen. Solche Ereignisse wirken sich auf das Sicherheitsgefühl der Menschen und das Miteinander in der Stadt aus. Was für Ansätze und Methoden können im Umgang mit solchen Ereignissen helfen, das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Gemeinschaft wiederherzustellen? Das möchten wir in diesem Projekt herausfinden!
Bisher wurde vor allem untersucht, wie Politik, einzelne Menschen oder bestimmte Orte mit diesen Situationen umgegangen sind. Was fehlt, ist der Blick auf die Stadtgesellschaft als Ganzes. Mit dem Projekt soll eine Lücke zwischen bestehender Notfallorganisation in Folge dieser Gewalttaten und einer nachhaltigen, inklusiven Aufarbeitung auf gesellschaftlicher Ebene geschlossen werden.
Gemeinsam mit Bürger*innen, und Betroffenen verbinden wir Forschung mit praktischer Anwendung. So entwickeln und erproben wir neue Methoden und arbeiten Empfehlungen aus, die Städte dabei unterstützen, mit den Folgen von Gewalttaten in der eigenen Stadt umzugehen.