
Profil
Kerstin Eppert ist Soziologin und Konfliktforscherin und arbeitet seit 2022 am Aufbau der ‚ConflictA‘ mit. Inhaltlich arbeitet sie am Schwerpunkt „Ausgrenzung und Gewalt“. Zu ihren Forschungsinteressen gehören „Wissenspraktiken und Macht“, sowie die Frage, wie Gewalt gesellschaftlich verhandelt und aufgearbeitet wird (u.a. Terrorismus vor Gericht, Aufarbeitung expressiver Gewalt in Stadtgesellschaften, Konflikte an Hochschulen). Kerstin ist Mitgründerin des Forschungsnetzwerks IN-COURT. Von 2017 bis 2020 koordinierte Kerstin Eppert am IKG einen vergleichenden Forschungscluster (BMBF) zu dschihadistischer und extrem rechter (Online-)Radikalisierung. In ihrer Promotion analysierte sie UN-Interventionspraktiken im Irak (2017). Von 2003 bis 2009 arbeitete sie für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen u.a. in Nepal, Sierra Leone und Sri Lanka. Sie ist Heinrich-Böll- und Carlo-Schmid-Alumna.